WORKSHOP METHODEN

PAPER PROTOTYPING

Paper Prototyping ist eine Methode, um in einer frühen Phase eines digitalen Projektes Konzeptideen im Team zu diskutieren und evaluieren oder mit der Zielgruppe zu testen.

Workshop Methoden – Paper Prototyping

Mit einfachsten Mitteln – Papier und Stifte – können in kurzer Zeit verschiedene Ideen in einem Workshop eingebracht, visualisiert und diskutiert werden. Die Methode eignet sich zum Einsatz in einem sehr frühen Zeitpunkt innerhalb eines Projektes. Die Anmutung der Papier Prototypen ist bewusst «unfertig», so dass sich Diskussionen nicht um die Optik, sondern nur um Bezeichnungen, Priorisierung und Positionierung von Inhalten oder die Integration von gewünschten Funktionen drehen.

VORBEREITUNG

Das Ziel und eine klare Aufgabenstellung muss vorab definiert werden. Je nach Thema können Arbeitsblätter mit Screens erstellt werden.

DURCHFÜHRUNG

Zu Beginn des Workshops wird die Aufgabe oder eine Fragestellung im Bezug auf das Konzeptvorhaben vorgestellt werden. Z.B. Was gehört Ihrer Meinung nach unbedingt auf die neue Startseite der Website? Welche Features gehören auf jeden Fall in den neuen Service-Bereich mit Login? Gleichzeitig muss den Teilnehmern vermittelt werden, dass es nicht um die schönste Skizze geht, sondern nur darum erste Ideen so einfach wie möglich diskutieren zu können. Also, keine Angst!

Der Zeitrahmen sollte auf 60 Minuten begrenzt werden. Im Anschluss werden die Lösungen mit Begründung im Plenum vorgestellt und diskutiert. 

ERFAHRUNG MIT DER METHODE

Im folgenden Beispiel ging es im Rahmen eines Workshops, um die inhaltliche Entwicklung einer Produktdetailseite für zwei unterschiedlich komplexe Produkte. Hierzu haben wir kleine, weisse Booklets vorbereitet, um eine Tab-Navigation zu simulieren.

Fragestellungen: Ist es möglich, komplexe und einfache Produkte in ein einheitliches Raster zu bringen? Welche Informationen müssen in welcher Priorisierung zur Verfügung gestellt werden? Wie könnten die einzelnen Kategorien benannt werden?

Paper Prototyping im Workshop

Mit Hilfe der vorbereiteten Booklets konnten die Teilnehmer die Anzahl und Reihenfolge der Tabs definieren und mögliche Inhalte in den Tabs skizzieren.

Jeder Teilnehmer stellt im Anschluss der Gruppe seine Lösung vor. Die Varianten können direkt diskutiert und bewertet werden. 

DAS BRAUCHT ES DAZU

Papier, Stifte, Aufgabenblätter (je nach Thema). Einen grösseren Raum oder mehrere Räume, in dem sich die Teilnehmer oder Teilnehmer-Gruppen verteilen können.

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Ich bin neugierig auf Ihre Themen und Vorhaben und freue mich, wenn ich mit User Experience Design Kompetenz phasenweise unterstützen kann.