WORKSHOP METHODEN

THE BATTLE

«The Battle» ist eine Methode zur Entscheidungsfindung. Ziel ist, eine Gruppe durch einen Entscheidungsprozess zu führen. Und eins ist sicher – die Methode ist zielführend und macht Spass.

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Es ist nicht immer einfach zu einer Entscheidung zu gelangen und in einer Sitzung zu einer Einigung über verschiedene Varianten einer Lösung zu gelangen und alle Argumente dazu gehört zu haben. Mit dieser Methode gelingt das jedoch ganz gut und sie ist sehr kurzweilig und zielführend.

VORBEREITUNG

Die Ausgangslage bilden mehrere Varianten einer Lösung, die präsentiert oder gemeinsam erarbeitet worden sind. Pro Lösung benötigt man eine Gruppe, welche «ihre» Lösung vertritt. Ausserdem wird ein Entscheidungsträger oder ein Entscheidungsgremium «die Jury» bestimmt.

DURCHFÜHRUNG

Alle Gruppen erhalten ein vordefiniertes Zeitkontingent, um Argumente für die Umsetzung ihrer Lösung zu sammeln. In der Zwischenzeit entwickelt das Entscheidungsgremium eine Kriterienliste, anhand derer die Lösungen bewertet werden.

Nach Ablauf der Zeit treffen sich alle Gruppen in einem Raum und haben die Möglichkeit, gegeneinander anzutreten und ein Plädoyer für ihre Lösung zu halten. Das Entscheidungsgremium notiert sich den Erfüllungsgrad ihrer Kriterien pro Gruppe und Lösung. Nach einer Besprechung verkündet das Gremium den «Gewinner» und damit die Lösung, welche weiterverfolgt werden soll.

ERFAHRUNG MIT DER METHODE

«The Battle» ist etwas aufwendiger in der Vorbereitung und Moderation. Der Vorteil der Methode ist, dass auch für Lösungsvorschläge, die auf den ersten Blick keine Vorteile bieten, gezielt Argumente gesucht werden. Die Gruppe erhält einen nachvollziehbaren Entscheid für die Lösung, die weiter entwickelt werden soll. Ich empfehle, im Entscheidungsgremium auch tatsächlich die «Entscheider» der Gruppe einzusetzen.

DAS BRAUCHT ES DAZU

Benötigt wird ein unmissverständlicher Arbeitsauftrag für die Gruppen sowie das Entscheidungsgremium, mehrere Räume resp. Rückzugsorte zur Besprechung und Vorbereitung sowie einen Moderator oder eine Moderatorin.

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Was kann ich für Sie tun?

Ich bin neugierig auf Ihre Themen und Vorhaben und freue mich, wenn ich mit User Experience Design Kompetenz phasenweise unterstützen kann.